Dienstag, 12. April 2016

Wendejacke

Wendejacken sind eigentlich gar nicht so schwer zu nähen. Die größte Hürde dabei, sind sicherlich die Ärmel (samt zwischengefasstem Bündchen). Aber auch das ist machbar!
Diese Jacke ist aus zwei Lagen kuscheligem Sweat genäht. Ich habe dafür das Schnittmuster von Wild Life etwas abgeändert. Anstatt eines Reißverschlusses nähe ich die Jacke immer mit Knopfleiste, die ich mit Vliesline verstärkt habe. Somit bleibt sie gut in Form und an Ort und Stelle. Bei der Kapuze habe ich ein Bündchen mit eingenäht, dass sie ein wenig in Form bringt. Aber wie es mit einem selber gebasteltem Mix ist, es hat so seine Tücken. Ich habe die Enden zuerst nicht schräg auslaufen lassen... aber man hat ja einen Nahttrenner zum Freund. :-)
Durch Druckknöpfe hat man die Möglichkeit, dass sich die Jacke komplett wenden lässt, was wirklich schön ist. Somit kann man sich die passende Jacke zu mehreren Kombis nähen. Ich benutze hier auch die bunten Jerseydrücker von Snaply. Ich habe schon so oft gelesen, dass andere ihre liebe Not damit haben... Sicherlich, ein wenig Übung schadet nicht, aber mit der Prymzange samt passenden Aufsätzen, klappt es bei mir wunderbar! Auch die zwei Sweatschichten hat sie gut mitgemacht. 






Euch einen schönen Abend! Andrea

Kommentare:

  1. Die sieht ja richtig knuffig aus, ich denke ich werd mal die klimperkleine Sweatjacke für meine Mädls versuchen!

    Liebe Grüße
    Silvia

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    1. <oh ja, da wäre ich aber riesig gespannt. Der Schnitt liegt hier auch bei mir. Er ist wirklich toll, aber ich scheue mich vor dem Reißverschluß und den Belegen. Mir fehlt einfach die Ruhe um es einfach mal zu testen... aber die Maus wird ja auch noch älter und dann habe ich wieder mehr Ruhe zu neuen Techniken. :-)
      Liebe Grüße! Andrea

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